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Für das Wahljahr aber ist Unterwerfung keine erfolgversprechende Strategie, dann wählen die Menschen lieber gleich das Original.

Merkel könnte also plötzlich Milieus kannibalisieren, die SPD und Grüne sicher bei sich glaubten.

Finden die EU-Staaten, die sich in der Vergangenheit wegen der Flüchtlinge oder der Griechenlandkrise stritten, zu einer gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik?

Gelingt es, die in vielen Staaten erstarkende extreme Rechte zu bändigen?

Für den Wahlkampf sind das nicht die besten Voraussetzungen. Merkel, die scheinbar Liberale, ist zur Hassfigur für all jene Menschen geworden, die keine Fremden im Land haben wollen.

Ein Drittel soll in die Infrastruktur, also Straßen oder Brücken, fließen, ein Drittel in eine Steuerentlastung für Bürger mit kleinen und mittleren Einkommen und ein Drittel in nötige Mehrausgaben, etwa in der Verteidigungspolitik. Wer nur auf Steuermehreinnahmen hofft, also passiv abwartet, hat wenig Geld zu verteilen.

Horst Seehofer wird sein Zerwürfnis mit Merkel und den Dauerstreit um die Obergrenze beenden, um den Wahlerfolg nicht zu gefährden. Hinzu kommt: Merkels jahrelange Herrschaft hat die CDU inhaltlich strapaziert und personell ausgedörrt, hinter ihr gibt es kaum noch starke Köpfe, etwa in den Bundesländern – das zeigte nicht zuletzt die vergebliche Suche nach einem Bundespräsidenten auf CDU-Ticket.

Hinter Merkel wird sich bei dem CDU-Parteitag also eine geschwächte, verwirrte Partei versammeln, schlicht deshalb, weil es keine Bessere gibt.

Merkel hat die weltpolitische Bühne im Laufe ihrer Kanzlerschaft zunehmend für sich entdeckt, sie kennt viele Staatschefs persönlich und kann auch mit vor Testosteron strotzenden Autokraten wie Putin umgehen.

Egal, wie man zu Merkels Außenpolitik steht – andere Kanzler hätten hier viel aufzuholen.